1981
in frankfurt geboren habe ich dort mein studium in kunstpädagogik
und anglistik an der goethe universität 2009 abgeschlossen.
seit 2004 arbeite ich selbstständig in der kunst- und medienbildung, seit 2009
lehre in an der fachhochschule frankfurt/main.
seit
einigen jahren engagiere ich mich in der rhein-main region
für kulturelle veranstaltungen & ausstellungen, dabei
vor allem im umfeld der künstlergruppen spez.lab & pro-these,
die interessierten und kreativen plattformen geben um zusammen
zu arbeiten und geschaffenes zu präsentieren.
bei
der gestaltung von ausstellungen kommt es mir auf veränderung
und variation des grundmaterials an, so dass der betrachter jedes
mal eine andere erfahrung des gezeigten hat. genau wie in der
musik, bei einem konzert, sollte auch kunst immer wieder neu
geschaffen und rezipiert werden.
diese überzeugung
fließt auch in meine plastischen arbeiten ein. hier geht
es für mich darum den (bilder) rahmen zu sprengen, das gefälle
und die distanz zwischen betrachter und werk aufzulösen.
viele meiner Installationen funktionieren erst durch das mitwirken
des betrachters – der zuschauer als akteur produziert die
arbeit.
die
künstlerischen projekte und arbeiten reagieren auf politische
und soziale entwicklungen. sie gehen über den raum der galerie
und des museums hinaus und reichen in den öffentlichen raum
hinein. der künstler ist ein sozialer akteur, der seine
speziellen mittel nutzt um sich in politische und soziale diskussionen
einzumischen. künstler können die vorteile der kunst
gegenüber dem politischen aktivismus ausspielen – künstlerische
arbeiten müssen nicht präskriptiv sein und eine lösung
versprechen. sie können auf viele unterschiedliche weisen
wahrgenommen werden und so zu gedanken und diskussionen anregen.