Vanessa Türschmann  
  Einsamkeit  
     
     
 

Geboren 1977 in Offenbach am Main. Studium Kommunikations-Design an der Hochschule Darmstadt. bei Prof. Henner Prefi und Prof. Hagen Schwenk. 2004 Stipendium, Zürich, 2003 Erasmus Stipendium Universitat Barcelona. Freie Mitarbeit bei Edition Dino Simmonett, Zürich. Arbeitet als Designerin, Buchgestalterin und Fotografin in Frankfurt.


Ausgewählte Ausstellungen

2009 IMA Multibar, Strange Hapiness, Kleine Bockenheimer Str., Frankfurt am Main
2008 Galerie im Tunnel – „200 Meter öffentlicher Raum“, Hafenstraße, Frankfurt am Main
2008 an|aus leuchten, Luminale, Ausstellungshalle Goethe Universität, Frankfurt am Main
2007 Prepositions, ehem. Literaturhaus, Villa Sondheimer, Franlfurt am Main
2007 Kleider Frei, Musik und Tambourbad, Offenbach am Main

 

Einsamkeit
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Einsamkeit im Tambourbad. Das Projekt war Teil meiner Diplomarbeit wo es darum ging Musik zu visualisieren. Auf eine ganz eigene Art. Musik ist nicht sichtbar. Musik scheint das zu sein, was wir hören. Aber was hören wir? Ob wir nun von Sprache, von Geräuschen oder eben von Musik reden - genau genommen vernehmen unsere Ohren einander überlagernde Schallwellen, mehr nicht. Erst im Bewusstsein des Menschen entstehen Musik bzw. Bilder, oder anders ausgedrückt: Ihre Existenz ist an die verstehende Interpretation des Menschen gebunden. Meine Bilder zeigen, was ich beim Hören der Musik empfunden und assoziiert habe, aber eine Visualisierung der Musik selbst stellen sie nicht dar. Streng genommen lässt sich Musik nicht visualisieren. Das ausgewählte Stück ist von einem Künstler, der seiner Zeit voraus war. Er war einer der ersten, die elektronische Musik ins Radio brachten. Der intuitive Musik machte. Experimentierte. Dem passen sich meine Bilder an. Hier ist allerdings nichts elektronisch entstanden. Weder das Negativ noch die Zeichnung.