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spez.Lab
im Museum
für Kommunikation Frankfurt Zur Nacht der Museen 2009 gestaltet spez.Lab im Museum für Kommunikation einen Loungebereich und zeigt medienkünstlerische Arbeiten im Kontext der Dauerausstellung, die sich mit dem Thema „verquere Kommunikation“ auseinandersetzen. Die Lounge lädt am 25. April von 19-2 Uhr als konzeptionelles Gesamtkunstwerk dazu ein, in „gemütlichem“ Ambiente die vielfältigen Einzelkunstwerke wie auch das Angebot der Bar bei geistreichen Getränken und Gesprächen zu genießen! Die Videoarbeiten, Fotografien und Multimediainstallationen bilden mit „verquere Kommunikation“ einen thematischen Komplementär zur Ausstellung „Missverständnisse“ und sind auch noch am Sonntag, den 26. April von 11-19 Uhr zu sehen. Parallel zur Ausstellung im Museum für Kommunikation findet eine Kooperation mit v_kunst frankfurt (24.-26.04.2009, 20.00-24.00 Uhr) statt, ein Videokunstfestival verschiedener Galerien in der Fahrgasse und im Kunstverein der Familie Montez. Einzelne Künstler werden daher beidseitig des Mains zu sehen sein. Kunst an den Rändern der Kommunikation In
Ecken, Winkeln, unter Treppen oder in Zwischenräumen der dauerhaft gezeigten
Ausstellung historischer Kommunikationsvehikel, verortet sich hier und dort die "Verquere
Kommunikation" – im architektonisch-räumlichen sowie im übertragenen
Sinne. Dabei beziehen sich die jungen künstlerischen Positionen in Foto-
und Videoarbeiten auf grundlegende Phänomene von Kommunikation. Mit ihren
Fragen nach der Kodierung und der Lesbarkeit von Inhalten, der Übersetzung
oder Störung von Signalen, dem Hoffen und Bangen auf Seiten der Sender und
Empfänger bzw. der theoretischen Unmöglichkeit zu Kommunizieren, setzt
sie inhaltlich da an, wo die Dauerausstellung aufhört. Die gezeigten Arbeiten
richten sich im Verständnis radikal konstruktivistischer Positionen gegen
die Annahme eines linearen Sender-Medium-Empfänger-Modells und stellen das
aktiv wahrnehmende und sich in seinem Verhalten zur Welt immer kommunikativ verortende
Individuum ins Zentrum ihrer Überlegungen. So führt „Verquere
Kommunikation“ als eine Art Parcours auf eine Entdeckungsreise durch
und an die Grenzen etablierter Kommunikationskonzepte. |
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