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| Raul Gschrey *18.04.81 in Frankfurt am Main www.gschrey.org |
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Studiert Anglistik und Kunstpädagogik an der J.W.Goethe-Universität. Organisiert und konzipiert Ausstellungen, Lesungen und Konzerte im Rhein-Main Gebiet. Mitgliedschaften: projektionsareal (Medienkünstlerkollektiv), LX5 – European Cultural Capital Luxemburg, wb-jung – Deutscher Werkbund Hessen. Schwerpunkt meiner Installationen, Objekte und Aktionen ist der Umgang mit Erinnerung und dokumentarischem Material. Bei Ausstellungen entstehen durch die Variation des Grundmaterials immer neue Erfahrungen, die Arbeiten werden ständig neu geschaffen und rezipiert und der Betrachter kann durch Interaktionsmöglichkeiten selbst zum gestaltenden Teil der Arbeit werden. 04/2005 coolhunters - zkm, Karlsruhe
Die dokumentarische Generationenarbeit wählt als visuellen Angriffspunkt das Auge um den verschiedenen Generationen einer Familie und den für die einzelnen Personen prägenden Augenblicken nachzuspüren. Der Künstler sucht den Blick und das Gespräch mit seinem Großvater, seinem Vater und sich selbst und überträgt die Spannung auf Augenhöhe auf den Betrachter. Den Generationen entsprechend wurden s/w Film, super8 und Video zur Aufnahme genutzt. Ein zentral hängender Kopfhörer collagiert dokumentarisches Interviewmaterial. Soundremix: brian uzna. |
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| Closed Circuit Conversation Interaktive Videoinstallation, 2006 Zwei Bildschirme stehen Rücken an Rücken auf frei im Raum platzierten Sockeln. Die Röhren zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Über den Bildschirmen sind Überwachungskameras angebracht, deren Bilder durch einen Videomischer überlagert auf beide Bildschirme übertragen werden. Der Focus der Kameras ist so eingestellt, dass der Betrachter an einen Punkt vor den Bildschirm gelenkt wird. Die Installation eröffnet einen Begegnungsraum und ermöglicht die nonverbale Kommunikation von Personen über Stellvertreter. |
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| Lebenswege, zweiter
Akt Raul Gschrey & Jan Gramm Rauminstallation, 2005-2008 Eine alte Lampe beleuchtet ein Fotoalbum, zeigt Bilder
aus einer vergangenen Zeit, Menschen, die fremd erscheinen, lächeln offen in die Kamera.
Ein Koffer, ein Diaprojektor, ein Globus. Wem haben die Dinge gehört?
Lässt sich beim Blättern, beim Durchstöbern etwas finden?
Die Collagearbeit legt von einem Zentrum aus Wege, die fiktive Personen
beschreiben. Die ‘objects trouvées’ stammen aus
Haushaltsauflösungen und sind so die letzten Zeugnisse, der materielle Überrest
eines Lebens. Die Zusammenstellung und das Arrangement dieser Objekte
schaffen einen Einblick in mögliche Lebensräume und Geschichten. |
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