Jan Gramm
*1966, Esslingen a.N.

 
 
 
 

Studium der Psychologie und Kunstpädagogik an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Arbeitet auf der palliativmedizinischen Station der Horst Schmidt Klinik in Wiesbaden.

1997 „Wohin ziehen die Wolken“ Bergamo/Italien

Lebenswege, zweiter Akt
Raul Gschrey & Jan Gramm
Rauminstallation, 2008

Eine alte Lampe beleuchtet ein Fotoalbum, zeigt Bilder aus einer vergangenen Zeit, Menschen, die fremd erscheinen, lächeln offen in die Kamera. Ein Koffer, ein Diaprojektor, ein Globus. Wem haben die Dinge gehört? Lässt sich beim Blättern, beim Durchstöbern etwas finden? Die Collagearbeit legt von einem Zentrum aus Wege, die fiktive Personen beschreiben. Die ‘objects trouvées’ stammen aus Haushaltsauflösungen und sind so die letzten Zeugnisse, der materielle Überrest eines Lebens. Die Zusammenstellung und das Arrangement dieser Objekte schaffen einen Einblick in mögliche Lebensräume und Geschichten.