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Begegnungen und Abschiede - Ausstellung zum palliativmedizinischen
Kongress |
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Die
Ausstellung in den Messehallen greift den Begegnungsgedanken
des Kongresses auf,
die künstlerischen Arbeiten bilden Inseln im Konferenzalltag,
die zum Innehalten, zu Begegnungen und Perspektivwechseln einladen.
Inhaltlich verorten sich die künstlerischen Arbeiten im Feld
zwischen Begegnungen und Abschieden im persönlichen Raum sich
wandelnder Identitäten. |
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| Irina Zikuschka: „Oma“, Fotografien, 2008. | |||||||||||
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Begegnungen
und Abschiede begleiten uns in unserem Leben: von kurzen Treffen
und Unterhaltungen über Bekanntschaften und Freundschaften,
in denen Menschen eine Zeit des Lebens miteinander verbringen, bis hin
zu Geburt und Sterben, die ebenfalls Situationen der Begegnung und des
Abschieds sind. Während Begegnungen eine flüchtige Note tragen,
sind es oft Abschiede, die über eine längere Zeit thematisiert
und verarbeitet werden. Die zeitliche Dimension und die persönliche
Natur schlagen sich in den zum Teil sehr persönlichen Arbeiten der
jungen Künstler nieder.
Der Umgang mit Erinnerung und das Weitergeben von Erlebtem spielen vor allem im innerfamiliären Kontext eine Rolle. So führt die Untersuchung nach der Lebenswelt des anderen zu neuen Blicken auf eigene Gedanken und Erfahrungen. Der Wunsch liebe/nahe Menschen nicht zu verlieren, deren Präsenz zu konservieren, führt zu inszeniert-dokumentarischen Ansätzen. Einige Künstler werfen persönliche Blicke auf nahe Menschen, auf Erinnerungen und den Umgang mit Erinnerung, auf prägende Erlebnisse und Situationen, die sich an den Rand des Schmerzlichen herantasten. Andere künstlerische Positionen fragen nach den Resten, den materiellen Überbleibseln eines Lebens, nach Dingen und persönlichen Dokumenten, die mit Erinnerungen aufgeladen sind. In Collagen erzählen diese Überbleibsel kleine Geschichten und eröffnen Einblicke in persönliche Lebenswelten. Der Aufbau und die Auflösung, die Konstruktion und Dekonstruktion bilden einen weiteren Schwerpunkt der künstlerischen Arbeiten. Die zum Teil sehr formalen Arbeiten bedienen sich eines Medienwechsels, der zwischen Bild und Schrift, zwischen visueller und kognitiver Erfahrung oszilliert. Dies reicht bis zur Konstruktion von Begegnungsräumen und interaktiven Zonen, in denen die Betrachter in ungewohnte Formen der Kommunikation eintreten können. Nicht zuletzt erhoffen wir uns Begegnungen im Rahmen der ohnehin interdisziplinär angelegten Plattform des Kongresses, die neue Kontakte begründen und Sichtweisen in die Kunst hinein und über die Kunst hinaus ermöglichen. Presse:
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